Für Max Reger war Johann Sebastian Bach Anfang und Ende aller Musik, für Christoph Spering und seine Ensembles ist der Komponist nun schon zum vierten Mal Protagonist eines kleinen Festivals, das mit großen Künstlerinnen und Künstlern aufwartet.
Zur Eröffnung von BACH 2024 am 31. Oktober huldigt Hansjörg Albrecht an der Köln-Mülheimer Woehl Orgel Anton Bruckner, an einem Musikalischen Nachmittag an 1. November laden Midori Seiler (Violine) und Christian Rieger (Cembalo) zu Kammermusik von Bach ein, Martin Schmeding spielt dazu Orgelwerke von Bruckner, Schmidt und Schönberg. Sebastian Heindl, Organist der Gedächtniskirche in Berlin, spielt am 3. November ein reines BACH-Programm.
„Piano Shopping“ heißt das Kurzkonzert im C. Bechstein Centrum in der Kölner City, das Hinrich Alpers am 2. November gestaltet und bei BACH@TRINITATISKIRCHE findet das Festival am Nachmittag seinen Höhepunkt mit einem dreistündigen Kantatenkonzert in der Trinitatiskirche. Zwischen den selten zu hörenden Kantaten, die Bach auf Texte von Christiana Mariana von Ziegler schrieb, gibt es Pausen, in denen das Publikum sich stärken und mit den Ensembles ins Gespräch kommen kann. Es spielt Das Neue Orchester, es singen Yeree Suh (Sopran), Leandro Marziotte (Altus), Nils Giebelhausen (Tenor) und Matthias Winckhler (Bass) und natürlich der von Christoph Spering gegründete und geleitete Chorus Musicus Köln. Besondere Gäste: Die Podcaster und Bach-Spazialisten Michael Maul und Bernhard Schrammek aus Leipzig.
Das Festival hat am Sonntag, 3. November noch einen Festgottesdienst sowie ein Orgelkonzert auf dem Programm und endet mit einem Kooperationskonzert mit dem Forum Alte Musik Köln, in dem das Ensemble Ludus instrumentalis unter der Leitung von Ivgeni Sviridov von Bach und Goldberg präsentiert.
Außer BACH@TRINITATISKIRCHE und dem Abschlusskonzert am Sonntag finden alle Veranstaltungen bei freiem Eintritt statt. Weitere Informationen findet man unter www.bach-koeln.info.