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Orgelbau und Orgelmusik – Immaterielles Kulturerbe!

Im Dezember 2014 sind die ersten Einträge in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes bekannt gegeben worden. Dazu zählen auch Orgelbau und Orgelmusik.

Sind die seitens der UNESCO durch die „Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes“ (1972) geprägten Begriffe „Weltkulturerbe“ und „UNESCO-Welterbestätte“ inzwischen fest im sprachlichen Gebrauch verankert, so tritt seit 2003 flankierend dazu das „UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes“, welches 2013 in Deutschland in Kraft trat und nun durch die erste Fassung eines Verzeichnisses Gestalt annimmt.
Standen 1972 Natur und Baudenkmäler im Fokus, rückt nun der Mensch unter dem Motto „Wissen. Können. Weitergeben.“ in den Vordergrund. Dazu heißt es: „Immaterielles Kulturerbe sind lebendige kulturelle Ausdrucksformen, die unmittelbar von menschlichem Wissen und Können getragen werden. Hierzu zählen:

  • mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksformen;
  • darstellende Künste;
  • gesellschaftliche Rituale, Bräuche und Feste;
  • Wissen und Bräuche in Bezug auf die Natur und das Universum;
  • traditionelle Handwerkstechniken.“

Und so findet sich in einem bunten Strauß neben dem „Singen der Lieder der Arbeiterbewegung“, der „Auseinandersetzung mit dem Rattenfänger von Hameln“, u.a. auch „Orgelbau und Orgelmusik“ als schützenswerte Kulturleistung wieder.

Eintrag "Orgelbau und Orgelmusik" im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes