Gesellschaft der Orgelfreunde

Naumburg, St. Wenzel

Winfried Schrammek

Die durch Hermann Eule Orgelbau Bautzen wiederhergestellte Bach-Orgel von Zacharias Hildebrandt in der Wenzelskirche zu Naumburg

Am 1. Adventssonntag, dem 3. Dezember 2000, fand in der Evangelischen Stadtkirche St. Wenzel zu Naumburg der "Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Hildebrandt-Orgel" statt, die von 1993 bis 2000 in komplizierter Arbeit von Hermann Eule Orgelbau Bautzen tiefgreifend und umfassend restauriert bzw. rekonstruiert worden war.

Zunächst beeindruckte der nach Restaurierung im alten Glanz erstrahlende Kirchenraum. Die dreischiffige spätgotische Halle mit dem selten anzutreffenden polygonalen Westschluß, mit ihren schlanken Pfeilern und hohen Fenstern, mit der Kapitellstuckierung und der farbigen Voûte an der flachen barocken Decke sowie der Hohe Chor mit den seitlichen Musikemporen des Mittelalters und dem prachtvollen Barockaltar waren festlich durchleuchtet vom hellen Schein der Sonne.

Sodann beeindruckten die Worte der Begrüßung, der Gebete und der Predigt des Naumburger Superintendenten Reinhard Voitzsch. Jeder vermochte die Verbindung des Predigttextes Lukas 1,67 ff. über Zacharias mit Nachdenklichkeiten über Orgel in unserer Zeit innerlich mitzuvollziehen. Zacharias wurde stumm, weil er scheinbar Unglaubliches nicht glaubte. Auch die Naumburger Orgelrestaurierung stieß zunächst auf Unglauben, man war wie Zacharias "mit seiner Vorstellungskraft zu sehr an der Realität orientiert", um dann aber zur Einsicht zu gelangen, "wenn unsere Hoffnungen und Träume nicht mehr weiter reichen als das, was wir jetzt gerade für nötig oder machbar halten, wenn uns damit die Kraft und die Fähigkeit für Visionen und neue Öffnungen und Erfahrungen in unserem Leben ausgehen, dann haben wir etwas Wesentliches verloren oder aufgegeben". Den geprüften Zacharias bezeichnete Voitzsch als einen "Anwalt der Hoffnung": "Auf Hoffnung hin leben und den Menschen die Hoffnung verkünden, ... das ist über den Lobgesang des Zacharias hinaus die Botschaft des Advents." In Freude und Dankbarkeit konnte Voitzsch schließen, daß diese Orgel "in ihrer Weise selbst zu einem Zeichen solcher Hoffnung geworden ist". Wie sinnvoll, daß in der Orgelpredigt der Schöpfer der Orgel bei seinem Namen gerufen wurde: Zacharias war unter den Gläubigen.

Und letztlich beeindruckte die Musik. Eingangs erklang, gespielt von der um die Restaurierung der Orgel hochverdienten Kantorin und Organistin Irene Greulich, nur das von Hermann Eule Orgelbau bereits 1996 fertiggestellte Rückpositiv der Orgel von Hildebrandt, und zwar zur Begleitung einer von Tilman Schneider geblasenen Trompeten-Sonate von Heinrich Ignaz Franz Biber sowie zur Begleitung des Gemeindeliedes "Macht hoch die Tür".

Vor dem Evangelium ertönte die volle Orgel mit dem großen Präludium in e-Moll von Johann Sebastian Bach, wiederum gespielt von Irene Greulich: ein mächtiger, bewegender, geordneter, in jeder Hinsicht harmonischer Klang, der an die Worte des Naumburger Domvikars Antonius Sutorius von 1753 erinnerte: "Man muß aber auch ein angenehmes Schrecken füllen [fühlen], und mit der bewenden Kirche gleichsam zu zittern anfangen, wenn die etlich und fünfzig Register mit dem durchdringenden Pedal zusamen gezogen werden..." Als Choralvorspiel zu "Nun komm, der Heiden Heiland" wählte Irene Greulich die Bachsche Bearbeitung mit der melismatischen Oberstimme, registriert mit Vox humana und Hohlflöte des Oberwerks. Dieses geheimnisvolle Stück wurde zum meditativen Ruhepunkt des ganzen Gottesdienstes. Den mitreißenden Abschluß bildete die große e-Moll-Fuge von Bach in sinnvoller Verwendung der drei Manuale, so daß die ausdrucksstarken Hauptsätze mit den virtuosen, spielfreudigen Zwischensätzen wirkungsvoll alternierten.

Dem Festgottesdienst folgte ein Empfang des Oberbürgermeisters im Rathaus. In den verschiedenen Ansprachen wurde vor allem in Anerkennung und Dankbarkeit auf das große Verständnis und langwährende intensive Engagement des Oberbürgermeisters Curt Becker für die durchgreifende Orgelrestaurierung hingewiesen (die Orgel und der Turm der Kirche sind städtisches Eigentum). Es wurde aber auch gemahnt, auf die jetzt wieder klar und eindeutig zu vernehmende Stimme der Orgel zu hören, ihren überzeitlich gültigen Klang als Ruf zur Besinnung in unserer Zeit zu werten. Und natürlich wurde Hermann Eule Orgelbau, vertreten durch Frau Ingeborg Eule, durch die Orgelbaumeister Armin Zuckerriedel als Geschäftsführer und Helmut Werner als Restaurator, sowie durch alle am Werk tätig gewesenen Mitarbeiter, großer Dank und aufrichtige Hochachtung für die geleistete schwierige und umfangreiche Arbeit zuteil.

Symbolhaft war, dem Organisten der Thomaskirche zu Leipzig, Ullrich Böhme, das Festkonzert am Nachmittag zu übertragen, spielte doch Johann Sebastian Bach am 27. September 1746 als erster auf der von ihm und Gottfried Silbermann geprüften Orgel. Böhme brachte Werke von Bach zu Gehör, unter ihnen auch große freie Werke wie Fantasie und Fuge g-Moll. Bei der Fantasie konnte man die Feststellung des Naumburger Organisten Johann Christoph Altnickol von 1753 bestätigen: "In der Temperatur gehet er [Hildebrandt] nach dem Neidhardt...". Bemerkenswert war die Darbietung der von Böhme zusammengestellten Choralbearbeitungen Bachs über vier Adventslieder. Der Choralfughette als Choralvorspiel folgte jeweils der entsprechende Choral aus dem "Orgelbüchlein". Das Choralvorspiel bereitete vor, zeigte den musikalisch-liturgischen Kontext auf; der von Bach im Orgelbüchlein als kunstvolle musikalisch-geistliche Interpretation auskomponierte Choral gab die Antwort. Hier wurde Bachs theologischem Denken nachgegangen und in eine für unsere Zeit verstehbare, einleuchtende Form gebracht -- als ob die von Alfred Reichling während des Empfangs geäußerten Forderungen schon erste Beachtung gefunden hätten.

Der Festtag endete mit einer musikalischen Vorführung der Orgel durch Reinhardt Menger zu Erläuterungen von Restaurator Helmut Werner. Es erklangen Kompositionen von Kellner, Kittel und Altnickol sowie Improvisationen mit Einzelregistern und in Registermischungen, die aus dem Charakter dieser Orgel in Verbindung mit zeitgenössischen Anweisungen gewonnen waren. Nochmals wurde man an die Beschreibung von Sutorius erinnert: "Die Lieblichkeit der abwechselnden Register ist so einnemmend, daß mann nicht glauben kan, daß ein unbelebtes Holz oder Zinn solche zärtlichen Tönne hervorzubringen im stande sey...". Ihre Krönung erhielt die Orgelvorführung nach Abschaltung der elektrischen Windmaschine. Der Orgelwind wurde nun durch Bewegung der sieben Keilbälge erzeugt; zwei der Orgelbauer dienten als Calcanten. Der aufmerksame Hörer spürte eine unerwartete, eigenwertige Steigerung im Ausdruck des Orgelklangs. Würdevolle Ruhe und schlichte, ausgeglichene Erhabenheit in der Tongebung trat ein; obwohl "objektiver" Klang, war er doch von Menschen für Menschen bei zurückhaltender, um nicht zu sagen: ehrfürchtiger Behandlung physikalischer Gegebenheiten geschaffen worden.

Festgottesdienst, Festkonzert und Orgelführung trugen gemeinsam dazu bei, der Eigenart, der Funktion und der Wirkungsweise dieser hochbedeutenden Orgel näherzukommen. Dabei muß vorausgesetzt werden, daß die Evangelische Stadtkirche St. Wenzel zu Naumburg den bewußt gestalteten bürgerlichen Gegenpol zu dem ehemals bischöflichen Dom bildet. Naumburg war im ausgehenden Mittelalter eine reiche, blühende Kaufmanns- und Handwerkerstadt, sogar mit eigener Handelsmesse. Das prächtige Stadtbild zeugt noch heute in schönster Weise vom Fleiß, von der Tüchtigkeit und vom Kunstsinn der Naumburger Bürger, und es hat auch durch die eineinhalb Jahrhunderte währende preußische Verwaltung keinen Schaden erlitten. So ist zu verstehen, daß sich der Rat der Stadt seit jeher auch für seine Kirche um eine anspruchsvolle künstlerische Ausstattung einschließlich einer guten, repräsentativen Orgel bemüht. Derartige Nachrichten existieren seit 1540. Als in den Jahren nach 1730 das von 1695 bis 1705 durch Zacharias Thayssner auf die obere Westempore umgesetzte und erweiterte ältere Orgelwerk zunehmend Mängel aufweist, erwägt der Rat der Stadt einen Neubau unter Beibehaltung des hochbarocken Gehäuses am akustisch günstigen Ort. Unter dem 27. August 1743 kommt es zum Vertragsabschluß mit Zacharias Hildebrandt (1688-1757). Offensichtlich war für diesen Orgelneubau ein Gutachten Bachs maßgebend gewesen, das ganz in der Konsequenz der Orgelbauten des seit 1723 mit Bach bekannten Orgelbauers Hildebrandt lag. Aus dem Brief Johann Sebastian Bachs an den Rat der Stadt Naumburg vom 24. Juli 1748 geht eindeutig hervor, daß der Rat von Bach ein "Gutachten bei Reparirung Dero Orgel erfordert, und so dann auch gütigst vor genehm gehalten" hat. Auf Grund dieses Gutachtens war der Auftrag nicht an die Mitbewerber Trost oder Friderici, sondern an Hildebrandt vergeben worden. Dies dürfte bedeuten, daß Bach gemeinsam mit Hildebrandt die neue Disposition erarbeitet hat, wie dies aus Bachs Zusammenarbeit mit dem Orgelbauer Andreas Contius 1748 für die Unterkirche in Frankfurt an der Oder belegt ist. Am 27. September 1746 schließlich kamen Johann Sebastian Bach und Gottfried Silbermann dem Ersuchen des Rates nach, "Dero von Grund aus reparirtes und von Herrn Hildebrandten fast gantz neu erbautes Orgelwerck in der Kirche zu St. Wenceslai zu visitiren". Sie bezeugten, daß "überhaupt alles und jedes mit gehörigen Fleiße verfertiget ... worden".

In Naumburg ist 1746 eine "recht grosse und recht schöne Orgel" entstanden, wie sie Bach laut Nekrolog von 1754 "zu seinem beständigen Gebrauche" gewünscht, aber nie erhalten hat. In dieser Orgel sind sowohl kräftig klingende, gemäß ihrer Stellung in den einzelnen Werken mit unterschiedlichen Mensuren gebaute Principalregister von der 16-Fuß-Lage bis zu den vielchörigen gemischten Stimmen als auch farbgebende Flötenregister in 8-, 4- und 2-Fuß-Lage und eng mensurierte streichende Register in der 16-, 8- und 4-Fuß-Lage sowie die von Bach geschätzten charakteristischen Zungenstimmen, acht an der Zahl, vorhanden. Es handelt sich also um eine zwar vielgestaltige, dabei jedoch sehr ausgewogene Disposition, um eine klar überschaubare Ordnung, um ein rechtes Maß in der Zahl der Manuale, der Register und der Klangfarben. Die von Bach in seinen Orgelgutachten immer wieder geforderte Gravität ist durch zwölf klanglich differierende, aber auch gemeinsam zu verwendende 8-Fuß-Register, sieben 16-Fuß-Register und eine 32-Fuß-Posaune gewährleistet. Wie Orgelbaumeister Helmut Werner während der Restaurierung festgestellt hat, war wahrscheinlich noch ein labialer 32-Fuß-Untersatz geplant gewesen.

Auf Grund exakter Auswertung aller schriftlicher Quellen sowie auf Grund eingehender bauarchäologischer Untersuchungen von Hermann Eule Orgelbau konnte erreicht werden, daß nicht nur die Restaurierung des noch Vorhandenen, sondern auch die Rekonstruktion des Nicht-mehr-Vorhandenen genau dem Werk von Zacharias Hildebrandt entspricht. Bewundernswert ist die Konsequenz, mit der die Orgelrestauratoren die wissenschaftlich erarbeiteten Erkenntnisse kunsthandwerklich umgesetzt haben, beglückend der Dank der Pfeifen, wieder am vorgesehenen Ort und in vorgesehener Gestalt erklingen zu können. Bei einer Besichtigung des Orgelinnern erweisen sich als besonders augenfällig die Rekonstruktion der Bälge, der Windkanäle und der Trakturen sowie die erforschte originale Stellung und Mensur der Pfeifen bis hin zur vollständigen Rekonstruktion der Zungenregister. Bei einer Besichtigung des Äußeren fällt vor allem die Wiederherstellung der originalen Farbfassung von 1766/67 auf, die durch die Übermalung von 1894 sehr gelitten hatte. Zunächst galt es, die ursprüngliche Fassung freizulegen, danach das Erhaltene zu festigen und das Verlorene zu ergänzen. Diese Arbeiten führten die Naumburger Restauratoren Heinz Metzner, Dörte Maria Zedler sowie die Restauratorengemeinschaft Bruhm (Jena) in Zusammenarbeit mit der Werkgemeinschaft Artwork (Hermsdorf) aus. Die Instandsetzung und Teilrekonstruktion des überaus reichen Schnitzwerks des Meisters Goericke von 1696 lag in den Händen der Dresdner Bildhauer Rosi Schwabe und Stephan Türmer. Der Eindruck des fertigen Gehäuses (mit den original erhaltenen Prospektpfeifen) war so stark, daß man sich trotz schwieriger Finanzlage entschloß, auch noch den gesamten Kirchenraum in denkmalwürdiger Weise zu restaurieren; diese Arbeiten wurden von Ullrich Klinger, Markkleeberg, geleistet. Die St. Wenzelskirche zu Naumburg ist nun wieder der Ort, der vollgültig mit eigenem Ausdruck als ein stadtkirchliches Wahrzeichen neben dem Dom besteht. Die Orgel indes ist nach der umfangreichen Restaurierung so wiederhergestellt, daß sie seit dem 3. Dezember 2000 gemäß den genialen Intentionen ihrer geistigen und handwerklichen Schöpfer gehört und betrachtet werden kann. Wenn es heute überhaupt eine Bach-Orgel gibt, dann diese.

[Ars Organi 49, 2001, 27-30. Internet-Fassung]

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Als "Festschrift anlässlich der Wiedereinweihung nach vollendeter Restaurierung am 3. Dezember 2000" erschien unter der Redaktion von Alfred Reichling die Schrift "Die Hildebrandt-Orgel zu Naumburg, St. Wenzel". In ihr wird ausführlich bei reicher Bebilderung über die Geschichte der Orgel, über ihre Erbauer, über die Orgelvorstellungen Bachs und über die schwierigen, aber nun bewältigten Probleme der Restaurierung und Rekonstruktion berichtet. Sie ist erhältlich beim Städtischen Kulturamt, Markt 1, D-06618 Naumburg, und beim Förderkreis Hildebrandt-Orgel e. V., Postfach 1153, D-06618 Naumburg, Tel./Fax +49 - 3445 - 77 59 40. Siehe auch www.hildebrandtorgel-naumburg.de.

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Naumburg, St. Wenzel

Werk: Zacharias Hildebrandt, 1743 - 1746.
Gehäuse: Zacharias Thayssner, 1695 - 1705.
Restaurierung: Hermann Eule Orgelbau (Bautzen), 1993 - 2000.

 

I. RÜCKPOSITIV · C, D - c³

Principal

8 Fuß.

      

Zinn

Viol di Gambe

8 Fuß.

      

Zinn

Prestanta

4 Fuß.

      

Zinn

Quintadehn

8 Fuß.

      

Metall

Rohr-Floete

8 Fuß.

      

Metall

Vagara

4 Fuß.

      

Zinn

Rohr-Floete

4 Fuß.

      

Metall

Nassat

3 Fuß.

      

Metall

Octava

2 Fuß.

      

Zinn

Rauschpfeife 2 fach.

      

Zinn

Mixtur 5 fach.

      

Zinn

Fagott

16 Fuß.

      

Zinn

 

II. HAUPTWERK · C, D - c³

Principal

16 Fuß.

      

Zinn

Quintadehn

16 Fuß.

      

Metall

Octava

8 Fuß.

      

Zinn

Spitz-Floete

8 Fuß.

      

Metall

Praestanta

4 Fuß.

      

Zinn

Cornet 4 fach.

      

Ab c¹. Zinn

Gedakt

8 Fuß.

      

Metall

Spitz-Floete

4 Fuß.

      

Metall

Sesquialter 2 fach.

      

Zinn

Octava

2 Fuß.

      

Zinn

Quinta

3 Fuß.

      

Zinn

Weit-Pfeife

2 Fuß.

      

Metall

Mixtur 8 fach.

      

Zinn

Bombart

16 Fuß.

      

Holz/Metall

Trompete

8 Fuß.

      

Zinn

 

III. OBERWERK · C, D - c³

Bordun

16 Fuß.

      

Holz

Principal

8 Fuß.

      

Zinn

Hohl-Floete

8 Fuß.

      

Metall

Principal und. mar.

8 Fuß.

      

Ab a°. Zinn. Schwebung

Praestanta

4 Fuß.

      

Zinn

Gemshorn

4 Fuß.

      

Metall

Quinta

3 Fuß.

      

Zinn

Octava

2 Fuß.

      

Zinn

Wald-Floete

2 Fuß.

      

Metall

Tertia

1 3/5 Fuß.

      

Zinn

Quinta

1 1/2 Fuß.

      

Zinn

Sif-Floete

1 Fuß.

      

Zinn

Scharff 5 fach.

      

Zinn

Vox humana

8 Fuß.

      

Zinn

 

PEDAL · C, D - d¹

Vorderpedal-Laden

Principal Bass

16 Fuß.

      

Zinn

Octaven Bass

8 Fuß.

      

Zinn

Violon Bass

8 Fuß.

      

Metall

Octaven Bass

4 Fuß.

      

Zinn

Octava

2 Fuß.

      

Metall

Mixtur Bass 7 fach.

      

Zinn

Trompet. Bass

8 Fuß.

      

Zinn

Clarin Bass

4 Fuß.

      

Zinn

Hinterpedal-Lade

Posaune

16 Fuß.

      

Holz

Posaune

32 Fuß.

      

Holz

Violon Bass

16 Fuß.

      

Holz

Subbass

16 Fuß.

      

Holz

 

Nebenzüge:

Tremulant [Hauptwerk und Rückpositiv]
Schwebung ins Oberwerk
Sperventill ins Oberwerk
Sperventill ins Manual
Cymbelstern
Koppel Oberwerk an Hauptwerk [Schiebekoppel]
Koppel Rückpositiv an Hauptwerk [Schiebekoppel]
Pedalcoppel [Windkoppel Hauptwerk an Pedal]
Calcant

Winddruck: Manuale 74 mm WS (31½°), Pedal 78 mm WS (33°).
Stimmtonhöhe: a¹ = 464 Hz (Chorton).
Temperierung. ungleichstufig nach Neidhardt I (1724).

Bild: Orgel und Emporenanlage. Zustand vor 1993.

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