Schiedmayer-Scheola im Ringve Museum, Trondheim

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Sollten Sie etwas über dieses Instrument wissen oder gar Hinweise zur Beantwortung der unten stehenden Fragen geben können oder die Beschriftung der fehlenden Registerschilder kennen, senden Sie bitte einfach Ihre Hinweise, Antworten etc. an Prof. Dr. Christian Ahrens (e-Mail: Christian.Ahrens@ruhr-uni-bochum.de) oder an Stefan Gruschka (e-Mail: Stefan.Gruschka@gmx.de).
Ihre Antworten und Hinweise werden dann an die Zuständigen weitergeleitet.

Vielen Dank!!!


Vorläufige Beschreibung der "Scheola" im Ringve Museum/Trondheim/Norwegen

Scheola GesamtansichtDie "Scheola" des Ringve Museums wurde von der Firma "Schiedmayer Pianofortefabrik Stuttgart" gebaut. Nach einem Bleistifteintrag im Instrument zu urteilen, ist sie im Jahre 1919 entstanden. Auf der linken Klaviaturbacke des II. Manuals ist ausserdem die Nummer 51439, auf der rechten Klaviaturbacke die Nummer 266 eingeprägt — eine Bewertung dieser beiden Prägungen konnte allerdings bislang noch nicht erfolgen!

Das Instrument kann sowohl manuell, als auch selbststeuernd spielend zum Klingen gebracht werden: Es verfügt über zwei Manuale, die jeweils einen Klaviaturumfang von 5 Oktaven (C bis c4) aufweisen. Ausserdem ist ein Rollenspielapparat eingebaut.

Ursprünglich konnte der für die Benutzung des Instrumentes notwendige Wind sicherlich nur durch Betätigung der Tretschemel erzeugt werden. Das heute zusätzlich vorhandene elektrische Gebläse ist vermutlich in späterer Zeit hinzugekommen.

Das eingentliche Musikinstrument besteht im Wesentlichen aus einem Harmonium, einer Celesta, und einem Orgelwerk. Für das Orgelwerk sind die in der nachstehenden Abbildung abgebildeten Registerschalter angebracht.

Die nebenstehende Abbildung vergrößert in einem neuen Fenster anzeigen (oder auf das Bild klicken)

 

Die Registerschalter des Orgelwerkes

Registerschalter Scheola

Diese Abbildung vergrößert in einem neuen Fenster anzeigen (oder auf das Bild klicken)

Die vorläufige Disposition des Harmoniums

Klingende Stimmen:  

Bass:

Diskant:

[1] COR ANGLAIS 8’ (?) Registerschild fehlt!

[1] FLÛTE 8’

[1P] PERCUSSION 8’

[1P] PERCUSSION 8’

[2] BOURDON 16’ (?) Registerschild fehlt!

[2] CLARINETTE 16’

[3] CLAIRON 4’

[3] FIFRE 4’

[4] BASSON 8’

[4] OBOE 8’

[5] AEOLSHARFE 2’

[5] MUSETTE 16’

[6] VIOLON 16’ — C-H

[6] VOX COELESTIS 16’

[7] VIOLONCELLO 8’

[7] BARYTON 32’

 

[8] AEOLSHARFE 8’

 

[9] VOX ANGELICA 16’

Hilfszüge:

 

Bass:

Diskant:

[0] FORTE EXPRESSIF

[0] FORTE EXPRESSIF

[F] FORTE FIXE

[F] FORTE FIXE

   

[M] METAPHONE für die Register 3 - 8

[M] METAPHONE für die Register 3 — 5 und 7 - 9

[MKL] MANUALKOPPEL (I/II für C — H)

[MKL] MANUALKOPPEL (I/II für c — c3)

[Prp] PROLONGEM. PIANO (für C — H,)

 

sowie: [E] EXPRESSION und 2 Kniehebel für das Spiel mit geteilter Expression

 

Einige der bislang ungeklärten Fragen

Für Hinweise zur Beantwortung oder gar Antworten zu den oben genannten Fragen sowie zu den möglichen Beschriftungen der fehlenden Registerschilder sind wir dankbar.
Bitte senden Sie Ihre Hinweise, Antworten etc. an Prof. Dr. Christian Ahrens (e-Mail: Christian.Ahrens@ruhr-uni-bochum.de) oder an Stefan Gruschka (e-Mail: Stefan.Gruschka@gmx.de).
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