| Züricher
Harmoniumtage -
Programm |
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| --> Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter Mark Richli, e-Mail: mrichli@harmonium.ch |
ZÜRCHER HARMONIUMTAGE 23.25. August 2001 Musikhochschule Winterthur Zürich Florhofgasse 6, CH8001 Zürich Konzerte Interpretationskurse Vorträge mit Johannes M. Michel, Mark Richli u.a. Künstlerische Leitung: Mark
Richli
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Donnerstag, 23. 8. 2001 10.00 Begrüßung, Einführung, Vorstellen der Instrumente (M. Richli) 14.00 Interpretationskurs I (J. Michel, M. Richli) 17.00 Studium für Kursteilehmende (individuell) 20.00 Konzert I 'Multimedia in Paris um 1900' Lieder, Melodramen und Lichtbilder von A. Mustel, R. Delbost, E. Frey etc. Otto Georg Linsi (Tenor/Sprecher) Freitag, 24. 8. 2001 10.00 Vortrag I: Harmoniumtypen, originale Literatur (M. Richli) 11.30 Vortrag II: Harmoniumkompositionen von Karg-Elert (J. Michel) 14.00 Interpretationskurs II 17.00 Studium (individuell) 20.00 Konzert II 'Hermann Burger-Abend' Texte und Musik rund um den Roman 'Schilten' Johannes Matthias Michel (Harmonium/Lesung) Samstag, 25. 8. 2001 10.00 Interpretationskurs III 13.30 Exkursion ins Harmonium-Museum Liestal mit Führung (D. Stalder) 17.30 Studium (individuell) 20.00 Konzert III: Schlußkonzert durch die Kursteilnehmenden |
Mark Richli, Hohlstraße 86 c, CH-8004 Zürich, Tel.: (00411) 2413622, e-mail: mrichli@harmonium.ch
Mit Unterstützung der Musikhochschule Winterthur Zürich
Die 'Zürcher Harmoniumtage' bringen einem breiteren
Publikum und professionellen Musikerinnen und Musikern die weitgehend vergessenen
musikalischen Möglichkeiten des Harmoniums näher. In Konzerten lassen
sich Musik und Klänge der historischen Instrumente genießen, in Interpretationskursen
die Eigenheiten des Harmoniumspiels erlernen oder vertiefen. Die Vorträge
beleuchten Aspekte von Instrumentengeschichte und Literatur. Eine Exkursion
führt schließlich zu einer der bedeutendsten Harmoniumsammlungen
Europas. Als Dozenten und Interpreten wirken mit Johannes M. Michel (Mannheim)
und Mark Richli (Zürich) zwei der erfahrensten Harmoniumspieler.
Die Interpretationskurse richten sich an Musikerinnen und Musiker, unabhängig vom Grad ihrer Ausbildung. Minimale Voraussetzung ist das Beherrschen des Manualspiels (Klavier, Orgel, Cembalo). Das Schwergewicht liegt auf spezifischen Spieltechniken und Interpretationsfragen des Expressions-Harmoniums wie Expressionsspiel, Registrierung, instrumentenspezifisches Legato. Die aktiv Teilnehmenden sind gebeten, frei gewählte Werke aus der Harmoniumliteratur vorzubereiten.
Für Kurse, Konzerte und das individuelle Studium stehen
verschiedene Originalinstrumente zur Verfügung (vier Kunstharmoniums von
Mustel, erbaut zwischen 1883 und 1928; bei Bedarf ein großes Saugwindharmonium
mit Diskant-Expression; ev. weitere Instrumente).
Die beiden Konzerte am Donnerstag und Freitag bringen 'Unerhörtes': Im Zentrum des Eröffnungskonzertes steht ein großes Melodram für Sprecher, Harmonium-Célesta und 'Laterna Magica', komponiert 1899 vom Instrumentenbauer und Harmoniumvirtuosen Alphonse Mustel zu einer Ballade von René Delbost und acht Lichtbildern von Eugène Frey; ergänzt wird das Programm um ein weiteres groteskes Melodram und um Lieder aus dem Umkreis Mustels.
Auch am zweiten Abend ist Augenzwinkern nicht fehl am Platz. Der Schweizer Schriftstellers Hermann Burger hat dem Harmonium in 'Schilten' ein eigenes Kapitel gewidmet, und es zieht sich zudem leitmotivartig durch den ganzen Roman. Der Autor hat unzählige technische und historische Details in den Text eingearbeitet und zu skurrilsten Passagen verwoben. Eine Lesung von Abschnitten aus dem Roman in Kombination mit der Interpretation entsprechender Harmoniummusik verspricht sehr vergnüglich zu werden.
In dritten Konzert tragen die aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer
die in den Kursen erarbeiteten Werke vor.
Die Vorträge sollen einerseits generelles Wissen über
Geschichte, Bau, Spieltechniken und originale Literatur des Harmoniums vermitteln,
andererseits auf die Harmonium-kompositionen Sigfrid Karg-Elerts, des auf diesem
Gebiet wichtigsten deutschen Komponisten, ausführlicher eingehen.
Die Exkursion führt ins 'Harmoniummuseum Liestal', das mit weit über hundert Exponaten fast die gesamte Harmoniumgeschichte dokumentiert: Es fehlt kaum eine wichtige Instrumentengattung, und von zahlreichen Bautypen können Instrumente verschiedener Erbauer miteinander verglichen werden. Der Museumsbesitzer, Dieter Stalder, wird spielend und erläuternd durch die Sammlung führen.
Alle Veranstaltungsteile (mit Ausnahme der Exkursion) finden
in den Räumlichkeiten der 'Musikhochschule Zürich Winterthur' an der
Florhofgasse 6 in Zürich statt (Tram + Bus bis 'Neumarkt', 'Kantonsschule'
oder 'Kunsthaus').
Harmoniummusik ist zum großen Teil nicht mehr über
den Musikalienhandel zu beziehen. Francks Harmoniumwerke erschienen vor kurzem
bei A. Leduc in 2 Bänden; Einzelausgaben: 'LOrganiste' (Reprint der
EA bei Kalmus ist empfehlenswert, die derzeit erhältliche Enoch-Ausgabe
nicht), 'Quasi Marcia' (Harmonia, Loosdrecht). Die 'Heures Mystiques' von L
Boëllmann erschienen als Reprint bei Kalmus.
Les 'Zürcher Harmoniumtage' offrent aux musiciens et au
publique interessé de faire connaissance des possibilitées musicales
de lharmonium. Cela en assistant à des concerts, des conférences
et des sessions de travail. Les participants visiteront au cours dune
excursion une des plus importante collections dharmoniums de lEurope,
le 'Musée de lHarmonium' à Liestal. Les musiciens actifs
sont priés de préparer leur programme personnel. Le répertoire
entier pourra être abordé. Pour pouvoir participer aux sessions
de travail, la maîtrise de la technique du clavier est indispensable.
Les sessions se concentreront sur la particularité du jeu de lharmonium.
Les participants auront loccasion de jouer sur des instruments historiques.
The 'Zürcher Harmoniumtage' offers musicians and the public
the opportunity to become acquainted with the musical capabilities of the harmonium
by means of concerts, lectures and workshops. An excursion will show one of
the most important collections of harmoniums in Europe at the 'Harmonium Museum'
in Liestal. Active participants are requested to select from the entire repertoire
for harmonium a personal program. Keyboard technique is required for the workshops,
as full attention will be given to specific harmonium technique. The participants
are given the opportunity to play and study on historical instruments.
Für weitere Informationen über die oben genannte Veranstaltung wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter.
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