Aktuelles

05.07.2016

Deutscher Musikwettbewerb 2016 in Bonn

Lisa Hummel und Deborah Hödtke teilen sich den Sonderpreis, den die GdO anlässlich des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 in Bonn ausgelobt hat.


Deborah Hödtke und Lisa Hummel

Deborah Hödtke und Lisa Hummel. Fotos: Deutscher Musikwettbewerb Bonn 2016

In der ersten der insgesamt drei Runden hatten die Kandidatinnen Kompositionen von Bruhns, Bach (Triosonate) und Mendelssohn zu spielen. In der zweiten Runde standen Choralvorspiele von Brahms sowie französische Kompositionen (Louis Vierne, Ch. Marie Widor, Maurice Duruflé und Olivier Messiaen) auf dem Programm, die von den Teilnehmerinnen an der Oberlinger-Orgel von St. Josef (Bonn-Beuel) besonders wirkungsvoll präsentiert wurden. Der vor den Altarstufen platzierbare neue Spieltisch erlaubte den zahlreichen Zuhörern des Wettbewerbsdurchganges unmittelbares Erleben der Künstlerpersönlichkeiten. In der Finalrunde waren ein großes Werk von Bach (auswendig) zu interpretieren, ferner zwei neuere Musikstücke sowie eine Choralfantasie von Max Reger, die die Finalrunde dominierte.
Unter Vorsitz von Kay Johannsen (Stuttgart) vergab die Jury ein Stipendium des Deutschen Musikrats an Amelie Held (Detmold), den Sonderpreis der GdO erhielten Lisa Hummel und Deborah Hödtke (beide Freiburg).